Petra-Mueller-FDP

05.03.2010

Verkaufsoffene Sonntage in Aachen genehmigen

Gegen das Votum von FDP und CDU lehnten diese Woche die Ratsfraktionen Die Linke, SPD und Grüne mehrheitlich die im Rat der Stadt Aachen eingebrachte Verordnung über insgesamt 17 verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2010 ab.

Ich weise darauf hin, dass die Grenzstadt Aachen seit Jahren von verkaufsoffenen Sonntagen profitiert. Die FDP setzt sich grundsätzlich für eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten in Deutschland ein, damit Deutschland im globalen Markt wettbewerbsfähig bleibt. Gerade die Tourismusregion Aachen kann auf die Instrumente des Einzelhandels zur Stärkung ihrer Position und zur Kundenbindung zukünftig nicht verzichten.

Zu Verringerung von Leerständen, wie sie beispielsweise in der einzigen Einkaufsmall den „Aachen Arkaden“ vorzufinden sind, muss es auch weiterhin verkaufsoffene Sonntage geben. Auch zukünftige Projekte, wie beispielsweise die „Kaiserplatz-Galerie“ im Herzen von Aachen, könnne sich nur mit einem umfassenden Marketinginstrument, auch mit verkaufsoffenen Sonntagen, zu „stadtentwicklungspolitischen Leuchttürmen“ entwickeln. Dies Instrument darf nicht alleine den Nachbarländern überlassen werden.

Gern gesehen bei den Händlern: Getümmel am verkaufsoffenen Sonntag Bilder kann vergrößert werden
Gern gesehen bei den Händlern: Getümmel am verkaufsoffenen Sonntag


Den berechtigten Schutzbedürfnissen der Beschäftigten vor unzumutbaren oder zu langen Arbeitszeiten muss zweifelsohne Rechnung getragen werden. Insbesondere müssen die Rechte der Arbeitnehmer gewahrt bleiben, sich neben dem Berufsleben um Familie und Freizeit kümmern sowie religiös betätigen zu können. Es ist nunmehr darauf hinzuarbeiten, dass der Einzelhandelsverband, der Märkte und Aktionskreis City e.V. (MAC) Gewerkschaften, Kirchen und Ratsfraktionen eine einvernehmliche Lösungsstrategie zum Wohl der Stadt Aachen trifft.


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