25.11.2009
Am 20. November jährte sich die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention zum 20. Mal. Aus diesem Anlass organisierten Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule Erkelenz eine Podiumsdiskussion zwischen der UNICEF-Deutschland-Schatzmeisterin Anne Lütkes und drei Abgeordneten des Deutschen Bundestages aus unserer Region...
Mit mir auf dem Podium standen meine Kollegen Bettina Herlitzius (Bündnis 90/Die Grünen) und Leo Dautzenberg (CDU). Doch die Fronten verliefen bei diesem Thema weniger klar als es die Regierungskoalition vermuten ließe. Während sich unser CDU-Kollege dagegen aussprach, dass Kinderrechte, wie sie die Kinderrechtskonvention der UNO fordert, in das Grundgesetz aufgenommen werden, waren die drei Frauen auf dem Podium sich im Grundsatz einig: Kinderrechte werden am meisten vernachlässigt in der Gesellschaft und würden durch eine Festschreibung im Grundgesetz ein ganz neues Gewicht in der gesellschaftlichen Wahnehmung erfahren.
Einfach hatten es die beiden Moderatoren des Abends nicht, aber Pia und Tobias haben das bestens vorbereitet und sehr souverän gemacht.
Für mich die entscheidende Feststellung traf ein Teilnehmer aus dem Publikum. Er meinte viele Argumente gehört zu haben, aber keines dazu, was es schade, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Damit hatte er auch mein Empfinden getroffen. Ich weiß, dass die Meinungen auch in meiner Fraktion durchaus geteilt sind. Mir persönlich erscheint das aber als erster initialer Schritt, um die Bedeutung dieses Themas insgesamt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Einig sind wir uns aber in der dringenden Notwendigkeit, Kinderpolitik als eigenständigen Bereich in der Politik zu betrachten. Einig ist sich die Regierungskoalition die Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention zurück zu nehmen, so erklärte am 19.11.2009 die Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der FDP, Miriam Gruß.
Eingebettet war die Veranstaltung in eine Präsentation von Arbeiten verschiedener Klassen der Pestalozzischule und des Cornelius-Burgh-Gymnasiums. in diesen Projektearbeiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler in beeindruckender Art und Weise mit dem Thema auseinander und haben es kreativ und mit viel Engagement aufbereitet. Ein Besuch der Präsentationen lohnt sich oder man informiert sich mal auf den Internetseiten der Schule: einfach klicken!
Kinderrechte stärken
Am 20. November jährte sich die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention zum 20. Mal. Aus diesem Anlass organisierten Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule Erkelenz eine Podiumsdiskussion zwischen der UNICEF-Deutschland-Schatzmeisterin Anne Lütkes und drei Abgeordneten des Deutschen Bundestages aus unserer Region...Mit mir auf dem Podium standen meine Kollegen Bettina Herlitzius (Bündnis 90/Die Grünen) und Leo Dautzenberg (CDU). Doch die Fronten verliefen bei diesem Thema weniger klar als es die Regierungskoalition vermuten ließe. Während sich unser CDU-Kollege dagegen aussprach, dass Kinderrechte, wie sie die Kinderrechtskonvention der UNO fordert, in das Grundgesetz aufgenommen werden, waren die drei Frauen auf dem Podium sich im Grundsatz einig: Kinderrechte werden am meisten vernachlässigt in der Gesellschaft und würden durch eine Festschreibung im Grundgesetz ein ganz neues Gewicht in der gesellschaftlichen Wahnehmung erfahren.
Einfach hatten es die beiden Moderatoren des Abends nicht, aber Pia und Tobias haben das bestens vorbereitet und sehr souverän gemacht.
Für mich die entscheidende Feststellung traf ein Teilnehmer aus dem Publikum. Er meinte viele Argumente gehört zu haben, aber keines dazu, was es schade, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Damit hatte er auch mein Empfinden getroffen. Ich weiß, dass die Meinungen auch in meiner Fraktion durchaus geteilt sind. Mir persönlich erscheint das aber als erster initialer Schritt, um die Bedeutung dieses Themas insgesamt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Einig sind wir uns aber in der dringenden Notwendigkeit, Kinderpolitik als eigenständigen Bereich in der Politik zu betrachten. Einig ist sich die Regierungskoalition die Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention zurück zu nehmen, so erklärte am 19.11.2009 die Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der FDP, Miriam Gruß.
Eingebettet war die Veranstaltung in eine Präsentation von Arbeiten verschiedener Klassen der Pestalozzischule und des Cornelius-Burgh-Gymnasiums. in diesen Projektearbeiten setzten sich die Schülerinnen und Schüler in beeindruckender Art und Weise mit dem Thema auseinander und haben es kreativ und mit viel Engagement aufbereitet. Ein Besuch der Präsentationen lohnt sich oder man informiert sich mal auf den Internetseiten der Schule: einfach klicken!






