27.09.2010
'Europa ist unsere Zukunft - wir haben nur die eine'
Aus diesem Anlass war in der Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn die liberale deutsche Außenpolitik der letzten 35 Jahre versammelt: Unser 'Mister Bundesrepublik' Hans-Dietrich Genscher, Außenminister a.D. Klaus Kinkel und der amtierende Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer. Als alle drei auf dem Podium Platz nahmen, wurde damit die Kontinuität, Stabilität und liberale Qualität deutscher Außenpoltik sichtbar. Das vom Vorsitzenden der Deutsch-Kroatischen Gesellschaft, Herrn Daniel Glucnic, begleitete und von Volker Herrmann (Beirat DKG) moderierte Gespräch hatte vor allem die Ereignisse der deutschen Einheit und die sich aus dieser Umbruchssituation ergebenen Folgen für die europäische Integration zum Gegenstand. dabei verwies Hans-Dietrich Genscher nachdrücklich darauf, die europäische Einigung nicht zu gering zu schätzen: Frieden und Stabilität in Europa sind ein hohes Gut, das es täglich zu pflegen und für die Zukunft zu bewahren gilt. Eine andere Zukunft, so unser ehemaliger Außenminister, haben wir nicht. Und er fügte hinzu, wollen wir auch nicht.
Podium von links: Dr. W. Hoyer, K. Kinkel, H.-D. Genscher, V. Herrmann, D. Glucnic
In seiner Laudation auf den Preisträger würdigte Andreas Pinkwart ausführlich die Lebensleistung des Preisträgers, vor allem in Hinblick auf den durch und durch liberalen Grundgedanken Genschers, der sein Handeln erkennbar bestimmt habe. Dabei hat Hans-Dietrich Genscher sich Ansehen weit über die Grenzen Deutschland hinaus erworben.
Das machten an diesem Abend auch noch einmal die Redner in Vertretung der Republik Kroatien deutlich: Staatssekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Europäische Integration Andrej Klenkovic und der Botschafter der Republik Kroatien in Deutschland Dr. Miro Kovač. Beide betonten die große Bedeutung des Aufnahmeverfahrens Kroatiens in die Europäische Union und zeigten sich über die dabei erreichten Forttschritte zuversichtlich. Staatsminister Dr. Werner Hoyer bestätigte für die deutsche Seite, dass er sich sicher sei, dass die Aufnahme Kroatiens in die EU im nächsten Jahr gelingen werde und, er sicherte die Unterstützung Deutschlands in diesem Verfahren zu.
Fototermin: J. Moric, Dr. W. Hoyer, B. Genscher, P. Müller, D. Glucnic, H.-D. Genscher, A. Plenkovic
Im Gespräch: Dr. W. Hoyer, P. Müller, H.-D. Genscher, J. Moric
Noch einmal zu dem hohen Ansehen, das Hans-Dietrich Genscher sich in Kroatien erworben hat. Mit einer Anekdote illustrierte Botschafter Moric das sehr anschaulich: Da Herr Genscher als Außenminister Anfang der 90er Jahre mit seinem großen Dienst-Mercedes der S-Klasse Kroatien bereiste und die Freiheits- und Unabhängigkeitsbewegung des Landes unterstützte, sagt jeder in Kroatien, der eine S-Klasse fährt bis heute: "Ich fahre einen Genscher." Besser kann man seine Wertschätzung wohl kaum ausdrücken.
'Ich fahre einen Genscher'
25.09.2010 - Franjo-Basic-Preis für Hans-Dietrich Genscher
Daniel Gluncic überreicht Hans-Dietrich Genscher die Preisurkunde
'Europa ist unsere Zukunft - wir haben nur die eine'
Aus diesem Anlass war in der Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn die liberale deutsche Außenpolitik der letzten 35 Jahre versammelt: Unser 'Mister Bundesrepublik' Hans-Dietrich Genscher, Außenminister a.D. Klaus Kinkel und der amtierende Staatsminister im Auswärtigen Amt, Dr. Werner Hoyer. Als alle drei auf dem Podium Platz nahmen, wurde damit die Kontinuität, Stabilität und liberale Qualität deutscher Außenpoltik sichtbar. Das vom Vorsitzenden der Deutsch-Kroatischen Gesellschaft, Herrn Daniel Glucnic, begleitete und von Volker Herrmann (Beirat DKG) moderierte Gespräch hatte vor allem die Ereignisse der deutschen Einheit und die sich aus dieser Umbruchssituation ergebenen Folgen für die europäische Integration zum Gegenstand. dabei verwies Hans-Dietrich Genscher nachdrücklich darauf, die europäische Einigung nicht zu gering zu schätzen: Frieden und Stabilität in Europa sind ein hohes Gut, das es täglich zu pflegen und für die Zukunft zu bewahren gilt. Eine andere Zukunft, so unser ehemaliger Außenminister, haben wir nicht. Und er fügte hinzu, wollen wir auch nicht.
Podium von links: Dr. W. Hoyer, K. Kinkel, H.-D. Genscher, V. Herrmann, D. Glucnic
In seiner Laudation auf den Preisträger würdigte Andreas Pinkwart ausführlich die Lebensleistung des Preisträgers, vor allem in Hinblick auf den durch und durch liberalen Grundgedanken Genschers, der sein Handeln erkennbar bestimmt habe. Dabei hat Hans-Dietrich Genscher sich Ansehen weit über die Grenzen Deutschland hinaus erworben.
Das machten an diesem Abend auch noch einmal die Redner in Vertretung der Republik Kroatien deutlich: Staatssekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Europäische Integration Andrej Klenkovic und der Botschafter der Republik Kroatien in Deutschland Dr. Miro Kovač. Beide betonten die große Bedeutung des Aufnahmeverfahrens Kroatiens in die Europäische Union und zeigten sich über die dabei erreichten Forttschritte zuversichtlich. Staatsminister Dr. Werner Hoyer bestätigte für die deutsche Seite, dass er sich sicher sei, dass die Aufnahme Kroatiens in die EU im nächsten Jahr gelingen werde und, er sicherte die Unterstützung Deutschlands in diesem Verfahren zu.
Fototermin: J. Moric, Dr. W. Hoyer, B. Genscher, P. Müller, D. Glucnic, H.-D. Genscher, A. Plenkovic
Im Gespräch: Dr. W. Hoyer, P. Müller, H.-D. Genscher, J. Moric
Noch einmal zu dem hohen Ansehen, das Hans-Dietrich Genscher sich in Kroatien erworben hat. Mit einer Anekdote illustrierte Botschafter Moric das sehr anschaulich: Da Herr Genscher als Außenminister Anfang der 90er Jahre mit seinem großen Dienst-Mercedes der S-Klasse Kroatien bereiste und die Freiheits- und Unabhängigkeitsbewegung des Landes unterstützte, sagt jeder in Kroatien, der eine S-Klasse fährt bis heute: "Ich fahre einen Genscher." Besser kann man seine Wertschätzung wohl kaum ausdrücken.






