Petra-Mueller-FDP

19.05.2010

Expertengespräche „Elektromobilität und Energieeffizienz“ zusammen mit Klaus Breil, dem energiepolitischen Sprecher der FDP-Fraktion

{alt} Bilder kann vergrößert werden Zusammen mit dem energiepolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Klaus Breil, besuchte ich Firmen und Institutionen, wie Ceramic Fuel Cells aus Heinsberg sowie Smart Watts, Energy Hills und das E.ON Energy Research Institute der RWTH in Aachen, die sich schwerpunktmäßig mit der Energieeffizienz und Elektromobilität beschäftigen.

Die hervorragende Forschungs- und Industrielandschaft in Nordrhein-Westfalen begünstigen dabei die Realisierung einer großräumigen europäischen Modellregion. Die Abgeordneten informierten sich über den „Masterplan Elektromobilität in NRW“ sowie über die Energie- und Klimaschutzstrategie der Konzerne im allgemeinen und führten Expertengespräche zum Thema „Elektromobilität und Energieeffizienz“.

Die Verknappung und Verteuerung der Energieressourcen als auch die Herausforderung des Klimawandels stellen unsere Städte und Gemeinden vor gewaltige Zukunftsaufgaben. Mit der Elektromobilität zeichnet sich eine technologische Zeitenwende nicht nur im Mobilitätssektor ab. So bietet die Elektromobilität die Chance, den wertvollen Rohstoff Erdöl zu schonen somit Emissionen zu minimieren und die Fahrzeuge besser in ein multimodales Verkehrssystem zu integrieren.

{alt} Bilder kann vergrößert werden Auch für die Stadtentwicklung bedeutet der Übergang zur Elektromobilität einen entscheidenden Paradigmenwechsel. Es geht beim Thema Elektromobilität nicht nur um eine neue Mobilitätskultur, sondern auch um eine moderne Stadt- und Raumentwicklung. Hier bei geht es um die Steuerung der Gesamtentwicklung der Stadt, die auch die gesellschaftliche, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Entwicklung beinhaltet.

Das Bundesverkehrsministerium fördert im Schwerpunkt „Elektromobilität in Modellregionen“ insgesamt acht Städte und Regionen. In den Einzelprojekten wird der Alltagsgebrauch von Elektrofahrzeugen erforscht. „Als Aachener Bundestagsabgeordnete bin ich besonders stolz, dass in der  Modellregion Rhein-Ruhr der Schwerpunkt auf die Stadt Aachen gelegt wird“. „Nur ein ganzheitlicher Ansatz sichert, dass Elektromobilität aus Markt- und Kundensicht langfristig erfolgreich sein kann.“

Für eine flächendeckende Nutzung von Elektrofahrzeugen ist ein dichtes Netz von frei zugängigen Ladestationen oder Akkumulatorwechsel-Stationen erforderlich. So müssen beispielsweise Aufladestationen an Standorten mit längerer Parkdauer der Fahrzeuge eingerichtet werden (z.B. Arbeits-, Freizeit-, Wohn- und Einkaufsbereich) und der Brandschutz sollte bundesrechtlich geregelt sein, damit Investoren, Planer und Forschungszentren eine einheitliche Ausgangslage vorfinden.
« vorherige Seite | 1 | 2 | nächste Seite »


www.fdp.de