Petra-Mueller-FDP

26.04.2010

Einmal nach Berlin und wieder zurück bitte!

Berlin, 26.04.2010

(Von Yamina Miri) Vom 19.03. bis zum 20.03.2010 waren wir, damit meine ich den bilingualen 11er {alt} Bilder kann vergrößert werden Geschichtskurs von Frau Beck und Frau Hellwig-Willkomm als Begleitperson in Berlin. Zwei Tage, die vielseitiger nicht hätten sein können.

Treffpunkt: Eschweiler Hauptbahnhof, 5:45 Uhr. So früh aufzustehen bereitete den Meisten von uns keine Probleme, da wir uns alle einig waren, dass das ein unvergesslicher Ausflug wird. Nach knapp siebenstündiger Zugfahrt dann endlich das lang ersehnte Ziel: 13:20 Uhr, Ankunft Berlin Hauptbahnhof. Da staunten einige von uns nicht schlecht. Viele waren sogar schon einmal in Berlin, doch für jeden Kleinstädter hier aus Eschweiler und Umgebung dürfte es jedes Mal ein tolles Erlebnis sein, aus dem Bahnhof zu gehen und zur linken gleich den Bundestag, seine vier Türme und die beeindruckende Kuppel zu sehen, die so einige Geheimnisse in sich birgt, wie wir bei der Bundestagsbesichtigung erfahren durften.

15:15 Uhr, Bundestagsbesichtigung. Linker Eingang Westportal, soweit so gut. Beeindruckt von dem riesigen Reichstagsgebäude und nicht weniger beeindruckt von den voluminösen E-Klassen die davor parkten, fiel uns schließlich die lange Schlange vor dem Gebäude auf, an der wir uns glücklicherweise nicht anstellen mussten, da Frau Beck alles bereits im Voraus geplant hatte. Bei der Führung durch den und dem Vortrag im Plenarsaal erfuhren wir so manche Dinge. Dass 622 Abgeordnete im Bundestag sitzen, oder dass der Volksmund den Bundestagsadler „Fette Henne“ nennt, wussten wir schon vorher. Aber wusstet ihr auch schon, dass der Deutsche Bundestag mit rund drei Millionen Besuchern pro Jahr das meistbesuchte Parlament der Welt ist? Auch die Kuppel des Bundestages birgt viele Geheimnisse, zum einen dient sie dazu Licht in den Bundestag zu leiten, zum anderen ist in ihrer Spitze ein zehn Meter großes Loch, dass dafür sorgt, dass der Bundestag belüftet wird... Als wir dann noch die Bundestagsabgeordnete Petra Müller kennen lernen durften, schien der Besuch des Bundestages perfekt abgerundet zu sein.

Die Nacht verbrachten wir schließlich in einem Jugend-Hotel. Obwohl uns das Wetter einen Streich spielte und es wie aus Eimern schüttete, ließen wir uns nicht davon abhalten, zuerst den Checkpoint Charlie zu besuchen und uns hinterher im jüdischen Museum zu treffen, um dort an einer Führung teilzunehmen.

11:30 Uhr. Wir teilten uns in jeweils zwei Gruppen auf. Meine Gruppe durfte an der Führung teilnehmen mit dem Thema: Ist das im Islam nicht auch so? Tatsächlich mussten wir feststellen, dass 70% der religiösen Vorstellungen, Ideen, Regeln etc. im Judentum und im Islam ähnlich sind. Nach dem Museumsrundgang hatten wir Freizeit, die die einzelnen Gruppen von uns ganz unterschiedlich gestalteten, denn es gab so viel zu sehen und leider nur noch so wenig Zeit. Um 16:00 Uhr trafen wir uns schließlich alle erschöpft von den vielen Eindrücken und den zwei langen Tagen am Berliner Hauptbahnhof wieder und traten den Heimweg an.

Zwei Tage, die nicht nur vielseitiger, sondern auch nicht schöner hätten sein können.


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