29.08.2009
Aachen Türk- İslam Cemaatinin değerli üyeleri,
bu pazartesi günü Yunus Emre Camiindeki geleneksel iftar yemeğine davetli idim.
İlk kez olmayan bu Davet benim için büyük bir onur kaynağı teşkil etti.
Bundan dolayi teşekkür ederim.
Aachen’ lı daha birçok insanında Sizlerle bu ve benzeri birebir şahsi buluşmalarda zengin kültürünüzle ve yaşadığınız kutsal inançlarınızla tanışmalarını dilerim.
Karşılıklı saygı, başkalarına karşı anlayış ve hoşgörü duyguları bu şekilde gelişir. Başarılı bir entegrasyon ancak bu yolla gerçekleşir.
Saygılarımla,
Petra Müller
Während meiner Rede nach freundlicher Einladung vom Vorsitzenden der Gemeinde, Herrn Abdurrahman Kol
Liebe Mitglieder der türkisch-islamischen Gemeinde Aachens,
nicht zum ersten Mal war ich am Montag dieser Woche zu Gast beim
traditionellen Fastenbrechen in der Yunus Emre Moschee.
Diese Einladung war eine große Ehre für mich.
Vielen Dank.
Ich wünsche vielen Menschen aus Aachen solche Begegnungen mit Ihnen ganz persönlich, Ihrer reichen Kultur und Ihrem gelebten Glauben.
Nur so können respektvolles Miteinander, Toleranz und Verständnis für den anderen gelingen. Nur so gelingt erfolgreiche Integration.
Deutschland braucht Zuwanderung. Nur so lösen wir die demografischen Probleme der kommenden Jahrzehnte. Dabei ist Integration eine notwendige soziale Voraussetzung und Aufgabe für die ganze Gesellschaft. Es geht weder um Aufgeben von Identität der Menschen die nach Deutschland kommen, noch geht es für uns Deutsche um beliebige Akzeptanz jedweden Verhaltens.
Das Essen findet im provisorischen Versammlungsraum statt - eng aber wenn man zusammenrückt gemütlich
Integration fordert Respekt vor der Kultur und Lebensleistung des Anderen. In Deutschland gelten deutsche Gesetze und Wertvorschriften. Im Rahmen dieser Regelungen muss es dann jedoch möglich sein, "nach seiner Fasson glücklich" zu werden. Diese Toleranz hat in Deutschland eine lange und gute Tradition. Notwendige Voraussetzung dafür ist, den anderen zu kennen und in seinem Anderssein zu achten.
Dazu trägt die Türkisch-Islamische Gemeinde in Aachen seit Jahren bei. Mit ihren Kultur- und Sportangeboten, Möglichkeiten zu Bildung und Ausübung der Religion. dabei richtet sich dieses Angebot ausdrücklich nicht nur an türkische, türkisch-stämmige oder muslimische Menschen. Jeder ist bei Ihnen willkommen und das fördert Miteinander, Begegnung und Kennenlernen. Nur so können Vorurteile abgebaut und gegenseitiges Verständnis erreicht werden. Auch wenn das nicht immer einfach ist, wie der Vorsitzende der Gemeinde, Herr Abdurrahman Kol, betont, wenn er von zunehmender 'Islamophobie' spricht. (lesen Sie das vollständige Interview auf der nächsten Seite)
Zu recht stolz hängt das Plakat
mit der neuen Yunus-Emre-Moschee an der Wand des
Versammlungsraums
Was auf lokaler Ebene oft selbstverständlich und unspektakulär funktioniert, ist auf bundespolitischer Ebene noch verbesserungsbedürftig. Es fehlt in Deutschland ein Integrationskonzept, das Zuzug administrativ erleichtert und den Integrationsprozess aktiv begleitet. Das gilt nicht nur für Menschen, die neu nach Deutschland kommen. Politik muss sich endlich auch um alle kümmern, die in der zweiten oder dritten Generation bei uns leben, aber noch nicht angekommen sind.
Parallelgesellschaft ist zunächst nur ein Schlagwort und bündelt vor allem Ängste bei den Deutschen. Es zeugt aber vor allem davon, dass Teile von Zuwanderern für sich in Deutschland keine Perspektive sehen. Bildung, Sprach- und Kulturkompetenz sind wesentliche Schlüssel, den Weg in unsere Gesellschaft zu öffnen und müssen Bestandteil eines Integrationskonzeptes sein - vom Kindergarten bis ins hohe Alter.
Besuch beim Iftar-Fest
bu pazartesi günü Yunus Emre Camiindeki geleneksel iftar yemeğine davetli idim.
İlk kez olmayan bu Davet benim için büyük bir onur kaynağı teşkil etti.
Bundan dolayi teşekkür ederim.
Aachen’ lı daha birçok insanında Sizlerle bu ve benzeri birebir şahsi buluşmalarda zengin kültürünüzle ve yaşadığınız kutsal inançlarınızla tanışmalarını dilerim.
Karşılıklı saygı, başkalarına karşı anlayış ve hoşgörü duyguları bu şekilde gelişir. Başarılı bir entegrasyon ancak bu yolla gerçekleşir.
Saygılarımla,
Petra Müller
Während meiner Rede nach freundlicher Einladung vom Vorsitzenden der Gemeinde, Herrn Abdurrahman Kol
Liebe Mitglieder der türkisch-islamischen Gemeinde Aachens,
nicht zum ersten Mal war ich am Montag dieser Woche zu Gast beim
traditionellen Fastenbrechen in der Yunus Emre Moschee.
Diese Einladung war eine große Ehre für mich.
Vielen Dank.
Ich wünsche vielen Menschen aus Aachen solche Begegnungen mit Ihnen ganz persönlich, Ihrer reichen Kultur und Ihrem gelebten Glauben.
Nur so können respektvolles Miteinander, Toleranz und Verständnis für den anderen gelingen. Nur so gelingt erfolgreiche Integration.
Deutschland braucht Zuwanderung. Nur so lösen wir die demografischen Probleme der kommenden Jahrzehnte. Dabei ist Integration eine notwendige soziale Voraussetzung und Aufgabe für die ganze Gesellschaft. Es geht weder um Aufgeben von Identität der Menschen die nach Deutschland kommen, noch geht es für uns Deutsche um beliebige Akzeptanz jedweden Verhaltens.
Das Essen findet im provisorischen Versammlungsraum statt - eng aber wenn man zusammenrückt gemütlich
Integration fordert Respekt vor der Kultur und Lebensleistung des Anderen. In Deutschland gelten deutsche Gesetze und Wertvorschriften. Im Rahmen dieser Regelungen muss es dann jedoch möglich sein, "nach seiner Fasson glücklich" zu werden. Diese Toleranz hat in Deutschland eine lange und gute Tradition. Notwendige Voraussetzung dafür ist, den anderen zu kennen und in seinem Anderssein zu achten.
Dazu trägt die Türkisch-Islamische Gemeinde in Aachen seit Jahren bei. Mit ihren Kultur- und Sportangeboten, Möglichkeiten zu Bildung und Ausübung der Religion. dabei richtet sich dieses Angebot ausdrücklich nicht nur an türkische, türkisch-stämmige oder muslimische Menschen. Jeder ist bei Ihnen willkommen und das fördert Miteinander, Begegnung und Kennenlernen. Nur so können Vorurteile abgebaut und gegenseitiges Verständnis erreicht werden. Auch wenn das nicht immer einfach ist, wie der Vorsitzende der Gemeinde, Herr Abdurrahman Kol, betont, wenn er von zunehmender 'Islamophobie' spricht. (lesen Sie das vollständige Interview auf der nächsten Seite)
Zu recht stolz hängt das Plakat
mit der neuen Yunus-Emre-Moschee an der Wand des
Versammlungsraums
Was auf lokaler Ebene oft selbstverständlich und unspektakulär funktioniert, ist auf bundespolitischer Ebene noch verbesserungsbedürftig. Es fehlt in Deutschland ein Integrationskonzept, das Zuzug administrativ erleichtert und den Integrationsprozess aktiv begleitet. Das gilt nicht nur für Menschen, die neu nach Deutschland kommen. Politik muss sich endlich auch um alle kümmern, die in der zweiten oder dritten Generation bei uns leben, aber noch nicht angekommen sind.
Parallelgesellschaft ist zunächst nur ein Schlagwort und bündelt vor allem Ängste bei den Deutschen. Es zeugt aber vor allem davon, dass Teile von Zuwanderern für sich in Deutschland keine Perspektive sehen. Bildung, Sprach- und Kulturkompetenz sind wesentliche Schlüssel, den Weg in unsere Gesellschaft zu öffnen und müssen Bestandteil eines Integrationskonzeptes sein - vom Kindergarten bis ins hohe Alter.






