Petra-Mueller-FDP

10.03.2011

Aachen, den 10.03.2011 - Offener Brief an Bahn-Chef Grube

ICE-Halt in Aachen muss bleiben In einem offenen Brief haben sich gemeinsam mit mir folgende Persönlichkeiten aus Aachen an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Herrn Dr. Rüdiger Grube, gewandt:

Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen;
Prof. Dr. rer. nat. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen;
Jürgen Drewes, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen;
Ass. Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen;
Brigadegeneral Walter Ohm, Schulkommandeur der Technische Schule Landsysteme und      
         Fachschule des Heeres für Technik Aachen;
Ralf Fritzsche, Hannes Wieczorek und Dr. Ralf Loebert, Geschäftsführer der
         Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG;
Dr. Ernst Scheid, Geschäftsführer der FEV Motorentechnik GmbH;
Dr. Hermann Wirtz u. Markus Kessler, Geschäftsführer der DALLI-WERKE GmbH & Co. KG;
Dr. Hermann Wirtz, Fabian Krone, Geschäftsführer der MÄURER & WIRTZ GmbH Co. KG;
Sven Becker und Dr. Jörg Vogt, Geschäftsführer der Trianel GmbH,
Dr. Adalbert Lechner, Geschäftsführer der Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH,
Karl-Heinz Johnen, Geschäftsführer der Zentis GmbH & Co. KG und
Dr. Peter Asmuth und Dr. Christian Becker, Vorstände der STAWAG.


Sie alle zeigen sich über Pläne besorgt, dass mit der Einführung einer neuen ICE-Verbindung von Frankfurt a.M. nach London der ICE-Halt in Aachen entfallen soll. Damit würden das Entwicklungspotenzial und die Zukunftsfähigkeit der Region Aachen als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Technologiestandort erheblich gefährdet.

In dem Schreiben heißt es weiter: „Aachen ist Oberzentrum einer Region mit 3,7 Mio. Einwohnern und 250.000 Wirtschaftsunternehmen. Die Stadt ist damit nicht nur tägliches Ziel vieler tausender Berufspendler. Darüber hinaus ist die nationale wie grenzüberschreitende infrastrukturelle Vernetzung Aachens gerade für den Hochschul- und Technologiestandort essentiell.  […] Geplant ist z. B. der Ausbau der Hochschule in einem Investitionsvolumen von 2 Mrd. Euro innerhalb der nächsten Jahre und ein damit verbundener Beschäftigtenaufwuchs von bis zu 12.000 neuen Stellen an den Hochschulen und in kooperierenden Technologieunternehmen. Diese für die Region überaus wichtige und notwendige Perspektive ist gefährdet, wenn Aachen nicht auch über eine Hochgeschwindigkeitsverbindung mit deutschen wie europäischen Metropolen verbunden ist. Aachen kann als Forschungs- und Hochschulstandort nur konkurrieren, wenn es für Teilnehmer von Tagungen und Kongressen, für Fachmessen, aber auch im regelmäßigen Austausch innerhalb von Forschungsprojekten einfach und schnell erreichbar ist. Gleiches gilt für Handels- und Kundenbeziehungen der in und um Aachen angesiedelten Wirtschaftsunternehmen.“

In ihrer Verantwortung für Arbeitnehmer und Studierende, für die Aachener Wirtschaft und Forschung, für alle Bürgerinnen und Bürger der Region Aachen haben die unterzeichnenden Vertreter der Wirtschaft, der Forschung, der Bundeswehr und der Politik aus Aachen den Bahnchef dringlich gebeten, die bisherigen Planungen zu überdenken und Aachen mit einer attraktiven Bahnanbindung zu unterstützen. Alle Unterzeichner einigt die Überzeugung, dass der ICE-Halt in Aachen bestehen bleiben muss. Die Anbindung unserer Region an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz ist unerlässlich.

Den kompletten Brief erhalten Sie hier: Link.


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